Ankerplatz

Ein Park im Garten

Einblick in den Ausblick!

Dass wir einen schönen Balkon haben, hat sich ja schon herumgesprochen. Auch wenn er noch nicht perfekt eingerichtet ist, kann man hier schon sehr schön sitzen und grillen, essen und relaxen. Selbst wenn es in Strömen regnet oder auch nur windig bis stürmisch ist, man kann ohne nass oder durchzufrieren einfach sitzen und die Aussicht genießen.

Und das ist wirklich eine tolle Aussicht. Und zwar eine für die wir garnix tun müssen. Also ich gieße meine paar Pflanzen (in erster Linie Kräuter, den Oleander und unseren japanischen Ahorn) denen das windgeschützte und sehr sonnige Plätzchen sehr gut tut und setz mich dann hin und trinke mein Glas Wein. Unter uns arbeiten die Vermieter hart an ihrem Garten, sprich unserer Aussicht, unserem Park!

Wir haben so hohe Bäume an den Grundstückgrenzen, dass von Nachbargebäuden fast nichts zu sehen ist und am Ende des Grundstücks liegt ein kleiner natürlicher Teich in dem Frösche und Kröten leben. Es sind sogenannte Randalierfrösche und Spektakelkröten. Denn das ist das, was sie veranstalten, wenn es das Wetter zulässt. Meist am Abend geht es voll ab. Wir vermuten ja, die machen da Flashmobs oder in jedem Fall Teichparties. Einen Storch haben wir wohl nicht in der Nähe…

In jedem Fall sind wir der Überzeugung in einem Park zu leben. Und heute morgen hat sich das bestätigt. Da ich um 7:00 Uhr anfange zu arbeiten, klingelt mein Wecker verdammt früh. Nämlich um 5:10 Uhr. Kai hat derzeit Frühschicht und ist also auch schon so bald auf. Ich öffne als erstes die Balkontüre, zwecks der frischen Luft… und da war es!

Ein Reh! Man glaubt es kaum, ein echtes Reh, welches wahrscheinlich zum Verdruss unserer Vermieter die zarten Rosenknospen anknabbert. Der Wind stand günstig und so hat es mich nicht wirklich als Gefahr wahrgenommen, ich konnte ein Handy holen und es fotografieren. (Glaubt einem ja sonst keiner!) Hier unten die Bilder, ein wenig unscharf ich weiß, aber halt mit dem Handy aufgenommen.

Titel-Photo by YvonneH on Pixabay

That’s Me

That’s Me

"At the end of the day, remind yourself that you did the best you could today, and that is good enough."
Hauptberuflich tätig als Online-Producer bei Immowelt Hamburg, aber in der Freizeit ständig beschäftigt mit Kunsthandwerklichem, Webdesign, den eigenen Internetpräsenzen und allerlei anderem Firlefanz.

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2 Kommentare

  • antworten
    H. Bischoff
    2. August 2015 um 12:31

    Als praktisch denkender Schwabe würde ich sagen, dass Rehbraten mit Spätzle den Nordlichtern auch schmecken würde?
    Natürlich erst zur Jagtzeit.

    • antworten
      Karin Schuhmacher
      2. August 2015 um 15:09

      Das ist nicht nett – für das Reh, natürlich. Ansonsten hast du recht, mit Spätzle und Rotkraut… Mmmh :o)

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