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Katzeklo, Katzeklo…

Ein Projekt für die Katz!

Eigentlich hatte ich Kai gesagt, bei dem bescheuerten Wetter (kalt, ungemütlich, windig und leichter Hang zu Niederschlägen) gehn wir an diesem Wochenende nicht aus dem Haus. Und dann hab ich gestern morgen dieses auch genau so begonnen, eben so wie ich es am liebsten mag: Ich klettere nach Fütterung der Raubtiere, bewaffnet mit iPad und Kaffee über meinen Fußschemel zurück in unser schönes bequemes, aber leider etwas hohes Bett und genieße die Ruhe am Morgen :o)

Kai schläft noch seelenruhig neben mir, genauso wie der Drache Lucy im Bad auf der Fußbodenheizung. Leichte, aber doch geräuschvolle Atemgeräusche zeigen, dass sich beide nicht von dem theatralischem Jaulen unseres tauben Katers stören lassen. Genauso wenig wie ich.

Ich schlürfe den heißen Kaffee und lass mich zu neuen Projekten inspirieren. Widme mich in aller Ruhe Pinterest und Instagram und überlege mir, welche von den abermillionen Ideen ich noch umsetzen könnte. Ist ja nicht so, als hätte ich nicht noch je Menge angefangene rumliegen…

So also auch gestern. Und da bin ich mal wieder über folgendes Board von mir gestolpert: Alles neu Diele.

Das habe ich angelegt, als wir den Mitvertrag zu unserer jetzigen Wohnung in der Tasche hatten. Für jeden Raum gibt es ein Board. Nicht alles haben wir auch umgesetzt, aber manch eine Idee bleibt hängen und wird wieder hervor gekramt und neu auf Umsetzung bewertet.

Jetzt brauchen wir für unsere Lieblingskatzen, was ja reine Wohnungskatzen sind, auch ein Katzenklo. Der Platz hierfür war grundsätzlich schnell gefunden, da die Wohnräume ausgeschlossen wurden, die Badezimmer nicht in Frage kamen (wer tritt schon gerne Katzenstreu? Und ich habe manchmal den Eindruck, die lieben Tiere werfen absichtlich größere Mengen davon aus dem dafür eigentlich vorgesehenen Behältnis.) blieben nur Flur und Diele (die Küche hatte ich von vor vornherein ausgeschlossen!). Im Flur ist kein Platz – also: Diele. Hier gibt es auch eine Garderoben-Nische unterhalb der Jacken. Und da steht nun seit Einzug vor über dreieinhalb Jahren im großen Chaos vereint: Katzenklo, Eimerchen, Schäufelchen, Streu, Kehrwisch und Schaufel. Auch hier umgeben von einem kleinen „Streu-Teppich“. Um der Sache wenigstens etwas Herr zu werden, haben wir ein hochwandiges Katzenklo angeschafft. Allerdings so hoch, dass die älteren Herrschaften nicht mehr so leicht einsteigen können. Aus Holzresten wurde eine Treppe vors Klo gebaut (noch mehr Chaos in der Nische), die die Katzen übrigens weitestgehend ignorieren und daher mit einem beherzten Sprung aus der Kiste diese nach verrichteten Geschäften wieder verlassen – nicht ohne eine gute Pfote voll des Streues schwungvoll um den Ort des Geschehens zu verteilen. Alles in allem nicht das, was ich mir abends unter einem gemütlichen Willkommen vorstelle. Und das sollte die Diele ja sein, zumindest in unseren Augen.

Wir sind jedoch nicht alleine mit der Thematik und es gibt Lösungen dazu auf Pinterest. Die müssen nun ja „nur“ an die jeweiligen Verhältnisse angepasst werden. Ich hab mir dann mal was überlegt – nicht zum ersten Mal übrigens – und nachdem Kai endlich das Auge geöffnet hatte, hatte ich ’nen Plan. Durchaus wörtlich zu nehmen. Den haben wir nach ein paar Diskussionen verfeinert:

Und dann sind wir in den Baumarkt  – ich gehöre ja zu den Frauen, die lieber dorthin gehen, als ins Schuhgeschäft. Mit Brettern bewaffnet sind wir nach Hause gekommen und haben bis in den Abend gesägt, geschraubt und lasiert. Heute, als alles trocken war, haben wir die Klappe verschraubt, eingesetzt und tadaa, sind fertig geworden. 

Ich vermute mal stark, das Streu wird immer noch vor der Kiste liegen, aber zumindest ist die Ecke nicht mehr so unordentlich. Jetzt hoffe ich, dass die Katzen den ganzen Aufwand auch wertschätzen. Wobei, die hat das Chaos wahrscheinlich nicht so gestört wie mich. Außerdem haben wir endlich ein Projekt weniger, welches es umzusetzen galt. Bleiben nur nur noch tausend weitere, aber pst, nicht Kai erzählen, der dreht mir sonst noch ab (oder den Hals rum :o)

Karin

That’s Me

That’s Me

"At the end of the day, remind yourself that you did the best you could today, and that is good enough."
Hauptberuflich tätig als Online-Producer bei Immowelt Hamburg, aber in der Freizeit ständig beschäftigt mit Kunsthandwerklichem, Webdesign, den eigenen Internetpräsenzen und allerlei anderem Firlefanz.

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1 Kommentar

  • antworten
    Papa
    28. Januar 2019 um 18:44

    Das hast Du/ihr mal wieder toll gemacht :o). (Käpsele)
    Freue mich auf’s nächste Wiedersehen
    Papa

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